1.Herren: Auswärtssieg gegen VfL Kamen

VfL Kamen – TuS Eintracht Overberge 27:32 (16:15).

In der ersten Halbzeit begegneten sich die Mannschaften 30 Minuten lang auf Augenhöhe. Immer wieder stand es unentschieden, wobei die Kamener zumeist knappe Führungen vorlegten. Overberge fand aber immer wieder die richtige Anwort. Die Eintracht trat dabei sehr geschlossen auf, was nicht zuletzt die ausgeglichene Torverteilung belegt. Nach der Kamener Halbzeitführung wandelte sich das Bild im zweiten Abschnitt merklich. In der 32. Minute erzielte Steven Vogt die letzte Führung der Partie aus VfL-Sicht zum Stande von 18:17. In den 23 nachfolgenden Spielminuten warf Kamen nur noch vier weitere Tore. Overberge hingegen spielte sich in einen kleinen Rausch, drehte den Spielstand und legte einen vorentscheidende 30:22-Vorsprung hin. Vor allem OV-Keeper Jan Wenzel entschied in dieser Phase fast alle Duelle für sich und hatte somit großen Anteil am Auswärtserfolg seines Teams. In der Schlussphase betrieb Kamen lediglich noch Schadensbegrenzung, ohne noch einmal ernsthaft aufholen zu können:

„In der ersten Halbzeit hatte ich noch ein gutes Gefühl. Overberge hatte dann aber den besseren Willen. Man hat gemerkt, dass uns heute unbedingt in die Suppe spucken wollten“, kommentierte Kamens Trainer Detlef Vogt die fünfte Saisonniederlage. Sein Trainerkollege René Zacharias meinte: „Wir haben uns nach einigen Minuten viel besser auf die Kamener Rückraumspieler und das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer eingestellt. Den Unterschied hat am Ende aber Jan Wenzel mit seinen vielen Paraden ausgemacht.“

VfL: Mohr, Banaschak – Schlüter (3), Goeke (3), Heunemann (2), Umbescheidt (2), Kaim (1), Römermann, Vogt (6/3), Kuropka, Wilking (1), Jagusch, Holtmann (5), Sutmeier (4)

Bester Spieler: keiner

TuS: Wenzel, M. Walter – Biernat (1), Laske, Bevers, Edelmann (5), Inkmann (5), Hlawa (5), C. Müller (5), Wöllert (2), S. Müller, Quardon (9/6)

Bester Spieler: Wenzel

Torfolge: 2:2, 5:5, 8:8, 11:11, 16:15 – 18:20, 20:26, 22:30, 25:32, 27:32

Quelle: Hellweger Anzeiger (06.02.17)